
Normrevisionen: In den kommenden Monaten stehen wichtige Aktualisierungen mehrerer Managementnormen bevor. Diese Revisionen bringen neue Schwerpunkte und Anforderungen mit sich – daher lohnt sich ein frühzeitiger Blick auf die aktuellen Zeitpläne:

Hygienische Sauberkeit ist keine reine Formsache – sie ist eine entscheidende Grundlage für Patientensicherheit und Behandlungsqualität. Besonders in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, wo täglich mit empfindlichen Patienten, biologischen Arbeitsstoffen und potenziellen Infektionsquellen gearbeitet wird, ist ein systematisches Hygienekonzept unverzichtbar. Doch ein Aspekt wird dabei oft übersehen: die Rolle und Verantwortung der Reinigungskräfte und Reinigungsdienstleister.

Viele kleine Unternehmen im Lebensmittelbereich leisten Großes – aber genau sie kämpfen oft mit komplexen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit, Dokumentation und Handelspartner. Gleichzeitig erwarten Kund:innen heute absolute Transparenz und Sicherheit bei jedem Produkt.
Genau hier setzt IFS Local an: ein neues, schlankes Prüfprogramm für kleine und lokale Lebensmittelproduzent:innen, das hilft,

Mitwirkung in Normen: Aktuell tauchen in sozialen Medien viele Posts und Stellungnahmen auf, die im Rahmen der Revision der ISO-9000er-Reihe das Prozedere kritisieren – vor allem wegen angeblich mangelnder Berücksichtigung von Interessen und hohen Kosten für Normentwürfe. Das stimmt so nicht!
In Deutschland bietet DIN Media kostenlosen Zugriff auf aktuelle Normentwürfe. Jeder kann diese einsehen und durch Kommentare direkt mitwirken – Ihre Fachkenntnisse aus der Praxis zählen und formen die finale Norm!
Anbei einige ausgewählte Normentwürfe, die zur Kommentierung stehen:

Nutzen wir den Unsinnigen Donnerstag, um einen ehrlichen Blick auf unsere eigene Bürokratie zu werfen – im Unternehmen und im Managementsystem.
Viele Organisationen sehen die öffentliche Verwaltung als Hauptbremse für Entwicklung in Deutschland – doch in der Praxis zeigt sich: Auch intern haben wir oft Bürokratie-Monster geschaffen und verstecken uns hinter Prozessen und Ablaufbeschreibungen.

In unserem Seminaren hören wir regelmäßig die Frage „Wie kann man aus internen Audits echte Benefits ziehen?“ – und unsere Antwort lautet: durch einen Perspektivwechsel!
In diesem Blog befassen wir uns mit praxiserprobten Ansätzen für schlanke, wirksame Audits, die sich einzeln oder kombiniert einsetzen lassen.

Die ISO 9001 fordert von Organisationen, dass sie Qualitätsziele definieren und planen, wie diese erreicht werden sollen. Soweit die Theorie. Doch wie sieht dies in der Praxis aus? Was wird tatsächlich gefordert? Und wie kann man das Management einbinden?
Die Erfahrung zeigt, dass Qualitätsziele oft losgelöst von den übergeordneten Unternehmenszielen existieren. Das ist problematisch – denn Qualitätsmanagement soll kein Paralleluniversum sein, sondern das Unternehmen als Ganzes unterstützen.

Kleine Organisationen kennen das Problem: Auditoren fordern Prozesskennzahlen – die aber oft fehlen. Fakt: ISO 9001 verlangt KEINE starren KPIs, sondern sinnvolle Indikatoren, die Ihr Unternehmen voranbringen!
Generell gilt:
Prozesskennzahlen nur wegen ISO oder externer Auditoren zu erheben, ist kontraproduktiv. Die Norm verwendet bewusst den Oberbegriff „Indikator“, der breiter gefasst ist als eine harte Kennzahl – er umfasst qualitative Beobachtungen, Feedback oder einfache Checks, solange sie Leistungsfähigkeit messbar machen. Nur nutzbare Indikatoren schaffen echten Mehrwert; alles andere belastet Ressourcen ohne Nutzen.